Arbeit und Arbeitslosigkeit
Die soziale Frage hinsichtlich Arbeit und Arbeitslosigkeit wird immer wieder in den Vordergrund gerückt. Ist unsere Gesellschaft eine reine Arbeitsgesellschaft? Tatsache ist, dass unsere heutige Gesellschaft vermehrt als Konsumgesellschaft, Freizeitgesellschaft bzw. Erlebnisgesellschaft bezeichnet wird und die Thematik der Arbeit und generellen arbeitsmäßigen Hausaufgaben einen stetigen „Dreh- und Angelpunkt“ der sozialen Frage darstellt.
Die uns bekannte Arbeitsgesellschaft ist im Laufe der Jahre genau zu dem geworden, was sie heute ist. Die gesamte Arbeitswelt ist einem radikalen Wandel unterzogen worden, wodurch sich nicht nur die Gesellschaft selbst, sondern vor allem die „Arbeit“ verändert hat. Somit existiert in unserer heutigen Zeit nicht mehr der eine Beruf, den man in seiner Jugend erlernt und bis zur Pensionierung ohne Unterbrechung ausübt. Stattdessen haben sich neue Beschäftigungsformen sowie Berufe und Arbeitsbereiche aufgetan. Damit verbunden ist auch die strukturelle Erwerbslosigkeit ein negativer Aspekt, der immer größer zu Tage tritt. Im Zuge der Liberalisierung und Globalisierung verändert sich nicht nur die Gesellschaft, sondern ebenso die Situation für den Arbeitnehmer / die Arbeitnehmerin selbst. Demnach ist es heutzutage keine Seltenheit mehr, sondern vielmehr eine Selbstverständlichkeit, einige Jahre im Ausland zu arbeiten – eine Tatsache, die damals undenkbar gewesen wäre. Davon begleitet sind auch das Erlernen mehrerer Berufe, allerlei Weiterbildungen (sprachliche Weiterbildungen, Weiterbildung Tischler, Weiterbildung Friseur, Weiterbildung Installateur, etc.) sowie das Studieren mehrerer Studienrichtungen – eine weitere Tatsache, die damals nicht nur undenkbar, sondern keineswegs finanziell leistbar gewesen wäre. Fazit: Unser heutiges Erwerbsleben ist geprägt von viel Verunsicherung – resultierend aus flexibleren, globalisationsgesteuerten sowie deregulierten Arbeitsplatz- und Lebensbedingungen.
Ebenso gilt der Arbeitsalltag als das komplette Gegenteil zu jenem von damals. Das heutige Arbeitsleben zeichnet sich besonders durch Stress und Druck aus, welchem viele ArbeitnehmerInnen nicht gewachsen sind. Harmonie und Ruhe am Arbeitsplatz sind ein reines Wunschdenken, aber keinesfalls die wirkliche Realität. Trotz der teilweise schwierigen Bedingungen gelten soziale Randexistenz, Probleme im Arbeitsalltag sowie Arbeitslosigkeit heute als Zeichen des persönlichen und selbstverschuldeten Versagens. Dies vertritt ebenso das Sozialwort mit folgendem Aspekt: „Jeder ist für seinen (Miss)-Erfolg selbst verantwortlich“ (330).
Der heutige Arbeitsalltag – hier und da geprägt von Druck, Stress, schweren Arbeitsbedingungen und hartem Streben nach mehr Erfolg – bietet zudem neue Chancen für die Zukunft. Dies betrifft vor allem junge und gut ausgebildete Menschen, die eine ansehnliche Ausbildung mit Erfahrungen in der angestammten Branche vorweisen können. Tatsache ist, dass durch die neuen technischen Entwicklungen viele neue Berufsfelder und Arbeitsplätze entstanden sind. Viele von diesen, besonders solche wie IT, EDV, Technik und Chemie, versprechen äußerst attraktive Verdienstmöglichkeiten. Dementsprechend sind viele junge Menschen im Rahmen der DVD / CD Produktion tätig. Dabei handelt es sich um eine junge, aufstrebende Branche, die einer glorreichen Zukunft entgegensieht. Dieser Aspekt stützt sich besonders auf den großartigen Technologieboom des 21. Jahrhunderts – ein Boom, der nicht nur eine technikreiche Zukunft, sondern viele neue Arbeitsplätzte verspricht. Trotz allem sollte beachtet werden, dass wenige solcher Berufsfelder mit den traditionellen Vorstellungen von dauerhaften Arbeitsplätzen inklusive fixer Arbeitszeiten und nach dem jeweiligen Kollektivvertrag ausgehandelten Gehältern einhergehen.
Wie die Arbeitswelt einem radikalen Wandel unterzogen wurde, so haben sich damit verbunden auch die Werte der Gesellschaft deutlich verändert. Tatsache ist, dass es die Zivilcourage kaum mehr gibt. Dagegen ist seitens der meisten ArbeitnehmerInnen die Angst äußerst groß, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Was das allgemeine Werteverständnis betrifft, so gilt hier zu sagen, dass sich dieses eher in Richtung materieller Güter verschoben hat. Das Streben nach einem tollen Auto, einem großen Haus, der stets aktuellen Mode und möglichst viel Geld ist für viele Menschen heutzutage zu einem lebensbestimmenden Faktor geworden. Infolgedessen haben sich die menschlichen Werte eher in den Hintergrund verschoben und werden somit in der heutigen Zeit kaum bis teilweise gar nicht mehr richtig gepflegt.
Faktum ist, dass der Mensch als Individuum mit Gefühlen, Gedanken und Werten im Mittelpunkt des Lebens stehen sollte – nicht die Globalisierung und die Profitgier. Zum jetzigen Zeitpunkt wird dies jedoch nicht gelebt. Die Menschheit ist auf dem besten Wege dazu, noch immer weiter in ein Streben nach Macht, Geld und Ruhm – begleitet von materiellen Gütern – hineinzuschlittern. Für viele Frauen lässt sich z.B. im Bereich Mode eine gute Arbeitsstelle finden, welche auch sehr gut mit eigenen Interesse zu verbinden ist. Auch der Job als Kellner verspricht beispielsweise sozialen Kontakt mit Menschen. Es handelt sich dabei um einen Job, der einerseits leicht zu finden ist, andererseits auch in Kombination zum Beruf “Koch” erlernbar ist. Vielleicht überzeugen Sie ja mit Ihrem persönlichen Pfannkuchen Rezept oder einer tollen Kochkunst für ein leckeres Wiener Schnitzel den Chef des jeweiligen Restaurants? Wir wünschen Ihnen dabei viel Glück beim Finden des richtigen Arbeitsplatzes und “Frohe Ernte” bei Ihren Erfahrungen.
Werfen Sie doch auch einen Blick auf http://www.bundesland24.de/ – vielleicht finden Sie ja den richtigen Job direkt in Ihrem Bundesland.